„Jeder begegnet ihm dann und wann“

Interview mit Oliver Fehn zu seinem neuen Buch „Der Pfeifer vor dem Tor zum Tag“

 

Hallo Oliver, diesen Monat ist dein neues Buch erschienen: Eine zeitgemäße, von Dir neu verfasste Version von „Der Pfeifer vor dem Tor zum Tag“ aus Kenneth Grahames Literaturklassiker „Der Wind in den Weiden.“ Schon in früheren Büchern hast du erwähnt, dass dir diese Geschichte sehr am Herzen liegt. Wie kam es zu einer Neuerzählung?

 

Wie so oft in meinem Leben über die Musik. Da gibt es das mittlerweile 50 Jahre alte psychedelische Pink-Floyd-Album „The Piper at the Gates of Dawn“, mit dem ich auch heute noch gern in den Tag starte. Es war das erste Album der Band, damals noch unter Frontman Syd Barrett. Und da gibt es den wunderschönen gleichnamigen Song von Van Morrison aus dem Album „The Healing Game“, mit dem berauschenden Irish-Pipes-Solo am Ende. Außerdem habe ich natürlich Grahames Buch gelesen, als kleiner Junge schon.

 

Wie interpretierst du persönlich die mythische Figur des Pfeifers?

 

Es ist Pan, der große Außenseiter, der ja nicht auf dem griechischen Pantheon lebt, sondern mit seiner Flöte durch die Wälder und Auen streift. Die anderen Götter mögen ein wenig abgehoben sein, aber Pan kümmert sich um die Ur-Bedürfnisse des Menschen, all die Dinge, die uns im Innersten berühren: Musik, das Kommunizieren mit der Natur, Sex.

Eine der wichtigsten Passagen im Buch handelt vom Vergessen: Der Maulwurf und der Ratz können sich nachher nicht erinnern, dem Pfeifer begegnet zu sein, und bei Paulchen, dem Otterkind, gehört es vermutlich zu der „regen Phantasie“, die wir Kindern gern andichten. Ich glaube, dass wir Erwachsenen täglich Dinge erleben, die wir wieder vergessen, weil sie ein Beweis dafür wären, dass es Wunder gibt, und diesen Beweis sollen wir nicht haben, weil wir sonst nur noch drauf warten und uns nicht mehr weiterentwickeln würden.

 

In früheren Ausgaben von „Der Wind in den Weiden“ kam es  gelegentlich vor, dass der „Pfeifer“ ganz bewusst verschwiegen wurde. Wie erklärst du dir diese Zensur?

 

Weil dem Menschen Religion in ihrer Urform vorenthalten werden soll. Die Gesellschaft hat den Menschen Religion-en angeboten, also den Plural, aber keine Religion. Religion-en sind immer nur das jeweils propagierte Gesellschaftsideal, garniert mit ein wenig Glitzerstaub und Lametta. Religion ist etwas, das aus uns selbst erwächst, möglicherweise im Laufe von Jahrzehnten. Es bedeutet nichts anderes als unseren Platz im großen Gefüge zu finden … dann braucht man keine Schubladen mehr. Wenn ich die Menschen sehe, wie sie sich um den wahren Glauben streiten, zeigt mir das nur, wie erbärmlich sie noch immer sind.

  

Dein aktuelles Buch ist illustriert und bibliophil gestaltet – derartige Veröffentlichungen sind in der heutigen Zeit wohl eher seltener auf dem Markt zu finden und werden wahrscheinlich nur eine bestimmte Anzahl von Lesern ansprechen. Vermisst du die Zeit, in der ein Buch noch ein Gesamtkunstwerk darstellte, oder gibst du dich auch mit einem schlichten E-Book zufrieden?

 

Ich muss gestehen, dass ich mir aus Platzgründen viele neue Bücher als E-Books gekauft habe. Ich lebe in einem Haus mit fast 30 Zimmern und kriege trotzdem kaum mehr was unter: Da sind Bücher, Vinyl-Platten, CDs, da sind Musikinstrumente, alte Zauberrequisiten, Souvenirs, Möbel, Kleidungsstücke von Menschen, die ich vermisse, sogar Dinge aus meiner Kindheit wie meine alten Fahrräder und Fußbälle, aber auch stapelweise Briefe (aus der Zeit, als man noch Briefe schrieb), Postkarten, Reiseerinnerungen, ein Traumfänger, den mir mal ein Mädchen schenkte, oder Fotos, die nie jemand zu sehen bekommen wird. Irgendwann fängt man an, mit Platz zu geizen. Trotzdem ist es ein unvergleichlicher Moment, ein bibliophiles Buch zur Hand zu nehmen, man liest es mit allen Sinnen, es geht um mehr als nur die Worte oder den Inhalt. Kurz gefasst: Bibliophile Werke sind katholisch, E-Books sind evangelisch.

    

Auch diesmal hast du wieder mit Tobias Könemann zusammengearbeitet. Der Mainzer Künstler war für das Cover und die Illustrationen verantwortlich. Was begeistert dich an seinen Bildern ganz besonders?

 

Dass er phantastische geschlossene Erlebniswelten schaffen kann, ich denke da nur an seinen Kunstband „Aus Tod wird Heimat“. Seine Bilder sind Eingangstore, lassen unglaublich viel Raum, die Idee, die er skizziert hat, weiterzuspinnen. Er hat jetzt schon so viele meiner Bücher illustriert und dabei immer die richtige Note angeschlagen: Bei „San Francisco“, beim „Hitzemond“, bei „Judith“, auch bei meiner Mark-Twain-Übersetzung. Ich hoffe, er bleibt dem Verlag und mir noch ein ganzes Stück lang erhalten.

  

Schon vor einiger Zeit hast du John Miltons „Verlorenes Paradies“ in moderner Sprache neu erzählt. Müssen deine Leser nach Milton und Grahame Angst haben, dass du nur noch Übersetzungen und Neuversionen alter Werke schreibst?

 

Sicher nicht. Aber ich habe es ja schon oft gesagt: Ich verstehe mich als Geschichtenerzähler, und zum Erzählen von Geschichten gehört auch das Weitererzählen. So ist Literatur überhaupt erst entstanden. Du hörst eine Geschichte vor dem Einschlafen oder in der Dorfstube oder in einer Autobahnraststätte  – und du erzählst sie weiter, aber du erzählst sie auf deine Weise. Du kürzt und dichtest hinzu, und sie verschmilzt mit deiner Stimme, und es gibt sie in dieser Form kein zweites Mal auf der Welt. Wie viele Leute zum Beispiel haben die Geschichte von Avalon neu erzählt? John Steinbeck hat es getan, Stephen King hat es – was nur wenige wissen – in Büchern wie „Es“ oder „Stand by me“ auch getan, Van Morrison hat es mit seinen Alben „Avalon Sunset“ und „Enlightenment“ auf musikalische Weise getan. Und so ist Avalon längst ein zeitloser Bestandteil unserer Kultur, ist überall, wo Menschen leben und interagieren.

 

Deine Neuerzählung macht dem Leser begreiflich, dass in der Welt nicht nur die „bösen“ und „unheilvollen“ Kräfte wirken, sondern dass sich am Ende alles irgendwie zum Guten wendet. Glaubst du, dass es außerhalb der literarischen Welt ähnliche Kräfte gibt, die ihre Wirkung entfalten?

 

Es gibt so etwas wie "Gnade", ja, auch wenn ich das keineswegs christlich interpretiere - und ganz häufig erfahren wir sie in scheinbar ausweglosen Situationen. Wenn wir uns, wie das kleine Paulchen, in einem großen Wald verirrt haben oder Gefahr laufen, dort zu ertrinken, wo die alte Furt unserer Kindheit nicht mehr existiert - dann begegnet uns der Pfeifer vor dem Tor zum Tag, zündet ein Steichholz an und verschwindet wieder, noch bevor die Sonne aufgeht.

 

(Das Interview führte Uwe Siebert / Pandämonium Verlag mit Oliver Fehn)

Interview mit Oliver Fehn - Zehn Fragen und Antworten zu "Das Wolkenhotel"

 

Ist das „Wolkenhotel“ ein Krimi?

 

Eigentlich nicht. Krimis sind irgendwie anders. In Krimis steht meist die Polizeiarbeit im Vordergrund, und der Held ist ein Ermittler. Im „Wolkenhotel“ kommt gar keine Polizei vor, außer mal kurz am Rande.

 

Welchem Genre würdest du es dann zuordnen?

 

Das ist schwer, weil ich eigentlich genreübergreifend schreibe. Man kann das Buch als Thriller lesen, als Freundschaftsgeschichte, als Lovestory, als Horror-Roman, als vieles mehr. Der Leser bestimmt selbst, welches Genre es für ihn ist.  

 

In dem Buch begegnen dem Leser die gleichen Protagonisten wie in der „Klavierbrücke“. Hängen die beiden Bücher irgendwie zusammen?

 

Überhaupt nicht. Ich hätte ebenso gut andere Figuren nehmen können, aber es reizte mich zu zeigen, wie die beiden Romanhelden sich weiterentwickelt haben.

 

Was ist an ihnen anders geworden?

 

Sie sind keine Kinder mehr, sondern Jugendliche. Sie haben Freundinnen. Sie gehen abends in die Disco. Sie sind um einiges smarter geworden und auch selbstbewusster.  

 

Hat es das „Wolkenhotel“ so wie die „Klavierbrücke“ wirklich gegeben?

 

Nein, aber ich bin auf einer Landstraße oft an einem alten, verfallenen Gebäude vorbeigekommen, und irgendwann war ich drauf und dran, auszusteigen und mich da drin umzusehen. Aber wer weiß – vielleicht wäre mir das Ding über dem Kopf zusammengekracht.

 

Was hat dich an dem Schauplatz so fasziniert?

 

Ich mag alte, verlassene Häuser und versteckte Orte, an denen man das Böse vermutet. Und ich kann Menschen verstehen, die – von ihrer Sehnsucht getrieben – bis ins Extrem gehen.

 

Es geht in dem Buch ja auch um Drogen, um Fieberträume und um die Grenzbereiche der Realität … Ist es eine Art Anti-Drogenroman?

 

Nein, ich schreibe nie anti oder pro etwas, ich bin kein Moralist. Ich erzähle nur eine Geschichte. Jeder soll selbst die Koordinaten für seinen Standort in der Geschichte finden.

 

Wie viel hast du eigentlich mit dem Ich-Erzähler deiner Geschichten gemein?

 

Etwa so viel wie Karl May mit Kara Ben Nemsi. Nur mit dem Unterschied, dass ich nie über Orte und Landschaften schreibe, die ich nicht kenne.  

 

Auch Wolfi hat es wirklich gegeben, oder?

 

Ja, er war ein Jugendfreund von mir – einer der wenigen guten, die ich hatte. Ein sehr mutiger, schöner und kluger Junge, der nie so richtig erwachsen wurde. 

 

Wieso hast du so lange für dieses Buch gebraucht – vier Jahre?

 

Was soll ich darauf sagen? Jedes Buch, oder überhaupt jedes Ereignis im Leben sucht sich seine richtige Stunde. Auch Liebesverhältnisse, Krankheiten, Krisen. Es ist alles Teil eines großen Bilds.

 

(Das Interview führte Uwe Siebert / Pandämonium Verlag mit Oliver Fehn)

Interview mit Oliver Fehn (12.05.2014)

 

Deine Novelle „Judith und Jolanthe – Eine Gespenstergeschichte ohne Gespenster“ ist brandneu erschienen. Dabei handelt es sich um eine sehr gefühlvolle Story um die Liebe und das Leben. Bitte erzähle deinen Lesern ein bisschen was über die Entstehung dieser Novelle.

 

Es geht um den uralten Konflikt zwischen Exzess, Entsagung und Kunst. Jolanthe hat ihr Leben versäumt, sie hat auf alles Schöne und Süße verzichtet, Judith dagegen hat sich oft planlos ins Leben gestürzt. Zwischen diesen beiden Polen steht Levin, dem alles zur Schönheit gerät, ohne dass er es will oder auch nur bemerkt. Er ist ein Kind des Lebens, und Jolanthe saugt an allem Lebendigen, weil sie so wenig vom Leben abbekommen hat. Ihr Versuch, es jetzt nachzuholen, kommt zu spät, sie muss daran zugrunde gehen.

 

Die in deinen Büchern vorkommenden Charaktere wirken immer sehr lebendig und authentisch. Gibt ( oder gab ) es in deinem Leben Personen, die dich bei der Erschaffung des einen oder anderen Charakters inspiriert haben?

 

Du müsstest andersherum fragen: Hast du je eine Figur nur erfunden? Ich glaube nicht. Ich glaube, man kann Figuren gar nicht erfinden, wenn sie lebensecht wirken sollen. Viele Autoren versuchen es, und es kommen oft ziemlich klischeehafte Charaktere dabei heraus. Ich erfinde auch keine Geschichten, der Tag ist voll davon. Außerdem bräuchte ich dazu erst mal Fantasie. 

 

In deiner neuen Novelle steht der junge Levin, ein musikalisches Genie, im Mittelpunkt. Zu „Judith und Jolanthe“ hast du sogar mehrere Klavierstücke komponiert. Was bedeutet dir persönlich Musik?

 

Wahrscheinlich mehr als das Schreiben. Und ich spiegele mich in Levin insofern, als seine gesamte Liebe zur Musik völlig aus dem Bauch kommt, aus der Absichtslosigkeit. Er ist authentisch, und Authentizität nimmt einem die Welt immer übel. Ich will nicht überheblich sein, aber: Wenn ich einen Satz schreibe, klingt er unverwechselbar nach mir; und wenn ich eine Taste am Klavier anschlage, klingt sie auch unverwechselbar nach mir. Aber ich habe nie versucht, das zu erzwingen. Es ist in mir, verstehst du? Alles, was ich jemals brauchte, war in mir.

 

Welche Musiker und Musikstücke magst du besonders gern?

 

Hängt immer davon ab, worum es mir gerade geht. Ich bin kein musikalischer Purist, und die meisten Puristen sind auch unehrlich und bescheißen sich selbst. Gut, ich kann sagen, ich höre gern Klassik, ich mag Mozart und Schubert, ich kann sagen, ich höre gern Jazz und gute Folkmusik, aber häufig stehe ich auch auf ganz kommerzielle, populäre Sachen. Ich war ein Junge, der gern tanzen ging. Und zu Mendelssohn-Bartholdy kann man eben nur schwer tanzen. 

 

Könntest du dir vorstellen, deine Karriere als Autor und Übersetzer gegen die eines Musikers einzutauschen? Oliver Fehn auf der großen Bühne, vielleicht als Dirigent eines Orchesters, vielleicht als Rockstar, wäre das etwas für dich?

 

Jetzt nicht mehr. Ich bin fast 54 und habe angefangen, mir selbst zu genügen. Früher hat es mich herumgetrieben, ich brauchte ständig neue Reize, lebte verdammt leichtsinnig und riskant, dann kam vor zwei Jahren der Zusammenbruch, und es hätte mich fast vom Boden geschrubbt. Da wünscht man sich keine große Bühne mehr, keine Prominenz. Es gibt viele Kollegen, die ihren Arsch verkauft haben, nur um einmal für fünf Minuten berühmt zu sein, aber mit mir funktioniert das nicht.

 

Für deine Kurzgeschichtensammlung „Hitzemond“ hast du für deine Verhältnisse sehr düstere, unheimliche Ereignisse zu Papier gebracht. Es ist wohl ein Klischee, dass viele Leser denken, dass sich hinter solchen Geschichten auch eine entsprechend düstere Person verbergen könnte. Aber würdest du dich selbst als einen düsteren Menschen bezeichnen?

 

Düster? Nein, eher jemand, mit dem man lachen kann. Natürlich hat jeder seine dunkle Nacht der Seele; aber ich bin kein Grübler, kein Problemmensch. Wenn ich den Mond sehe, denke ich nicht über seine dunkle Seite nach.

 

Wo wir gerade beim Thema sind. Was ist dein Lieblingshorrorfilm?

 

Stephen Kings Kuscheltiere I, und dann noch Halloween I. Damals war Michael Myers wirklich noch faszinierend, ein Gesamtkunstwerk des Bösen, inzwischen hat Rob Zombie eine Art Rübezahl aus ihm gemacht … eine Zumutung.

 

Du vertrittst die Ansicht, dass amerikanische Autoren besser schreiben als deutsche. Wodurch unterscheiden sich deiner Meinung nach deutsche und amerikanische Autoren?

 

Deutschen Autoren fällt es oft schwer, in Bildern zu erzählen, in Farben, in Klängen. Sie intellektualisieren alles. Das ist die lutherische, die calvinistische Tradition – dieses rigorose Zerstören von Bilderwelten. Wenn ich überhaupt so was wie ein dichterisches Anliegen habe, dann ist es die Rückvermittlung einer sinnlich wahrgenommenen Welt, unkommentiert und aus sich selbst wirkend. Hier ist ein Sonnenuntergang, hier ist eine Blume, hier ist ein Kind, warum müsst ihr es zu Tode quatschen? Ich bin kein intellektueller Mensch, ich war es nie. 

 

Du hast selbst einige Zeit in den USA gelebt und viel von dem Land gesehen, insbesondere von der Weltstadt New York. Vermisst du Amerika sehr, oder bist du im Großen und Ganzen froh in Deutschland zu leben?

 

Amerika ist auch nicht mehr das, was es mal war, vermutlich käme ich vom Regen in die Traufe. Mal sehen, was die Zeit so bringt. Im Moment gibt es ein paar Menschen, die mich hier noch brauchen.

 

Vor etwa zehn Jahren war dein Name noch fest mit Satanismus und der Church of Satan verknüpft, bis du die Organisation 2011 verlassen hast. Würdest du die Bezeichnung „Satanist“ und „Magier“ auch heute noch auf dich anwenden?

 

Nein. Satanismus ist eine Philosophie für Menschen in einer bestimmten Lebensphase, über die ich mittlerweile hinausgewachsen bin. Es ist ganz lehrreich, die Dinge auch mal aus einer anderen Warte zu betrachten. Wobei ich aber sagen muss, dass ein Großteil der Offiziellen der Church of Satan ein Haufen kleinkarierter alter Spießer ist.

 

Vielen Dank für das Interview. Die letzten Worte gehören dir.

 

Oh, das ist jetzt schwierig, so aus dem Stegreif. Jetzt weiß ich nicht, was ich sagen soll. (lacht) Oder doch: Nachdem ja einiges durchgesickert ist, fragen mich immer wieder Leser nach meinem Gesundheitszustand. Und ich freue mich da echt, wenn jemand auch persönliches Interesse zeigt. Darum antworte ich an dieser Stelle mal allen: Es geht mir ziemlich gut. Ich hab noch eine Menge vor. Lasst euch wegen mir keine grauen Haare wachsen.

 

(Das Interview führte Uwe Siebert / Pandämonium Verlag mit Oliver Fehn)